Aromatherapie - die Kraft der ätherischen Öle
In der heutigen hektischen Zeit suchen immer mehr Menschen nach sanften Mitteln aus der Natur, um gesundheitlichen Beschwerden entgegenzuwirken und mit den stetig wachsenden Belastungen des Alltags fertig zu werden. Diese Ansätze verfolgt die Aromatherapie. Sie ist eine besonders sanfte und natürliche Behandlungsform, bei der ätherische Öle zum Einsatz kommen.
Ätherische Öle wurden bereits von den alten Römern verwendet
Die wohltuende Wirkung der Öle war bereits den alten Griechen bekannt. Und die Römer badeten gerne in duftenden Ölen. Kaiser Nero hatte sogar seinen Palast mit einem speziellen Röhrensystem durchziehen lassen, um so den ganzen Palast mit wohlriechenden Ölen durchströmen zu können.
Das Wissen um die Wirkung dieser Düfte wurde uns im Altertum von den Römern beigebracht und hinaus in die ganze Welt getragen. Diese natürliche und sanfte Behandlungsform wird inzwischen nach traditionellen Rezepten gezielt eingesetzt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Auf ideale Weise verbindet so die Aromatherapie das Wissen um die Heilkräfte der Natur und sorgt für ein ganzheitliches Körperbewusstsein.
Inzwischen wird die Heilkraft der ätherischen Öle auch in der Schulmedizin verstärkt als Ergänzung zu klassischen Behandlungsmethoden eingesetzt. Und einige ätherische Öle, wie beispielsweise Pfefferminze und Eukalyptus, sind sogar als natürliche Arzneimittel zugelassen. Die Aromatherapie ist keine alternative Heilmethode, sondern ist ein wichtiger Bestandteil der klassischen Medizin geworden.
Was sind ätherische Öle und wie werden diese angewendet?
Ätherische Öle sind Pflanzenessenzen, die mithilfe von Extraktion, Wasserdampfdestillation oder Schalenpressung in hochkonzentrierter Form gewonnen werden. Durch die zahlreichen Inhaltsstoffe - je nach Art können ätherische Öle bis zu 400 verschiedene Wirkstoffe enthalten - gibt es vielseitige Anwendungsmöglichkeiten.
Öle helfen zu entspannen, steigern die Konzentration, sorgen für eine gute Stimmung und reinigen die Raumluft. Zudem wirken einige Öle desinfizierend und entzündungshemmend. Dies macht sie insbesondere in der Erkältungszeit zu wichtigen Bestandteilen unserer Hausapotheke. Da ätherische Öle unmittelbar auf das Gehirn wirken, können sie auch psychische und physische Prozesse im menschlichen Körper positiv beeinflussen.
Sie eignen sich als Massage-Öle, als Bäder, Inhalationen, heilende Umschläge und für Duftlampen. Sie werden aus verschiedenen Bestandteilen der Pflanzen gewonnen und können Blüten und Blätter, aber auch Wurzeln, Harze oder Rinden sein.
Bei ätherischen Ölen handelt es sich um die Düfte der Pflanzen in flüssiger Form. Da sie keine gewöhnlichen Öle sind, hinterlassen sie auch keine Fettflecken. Denn der Begriff ätherisch bezeichnet, dass es sich um leicht flüssiges Öl handelt. Diese Flüssigkeit verflüchtigt sich sehr schnell, sobald das ätherische Öl mit Luft in Berührung kommt.
Beim Kauf der ätherischen Öle ist darauf zu achten, dass es sich um 100-prozentig reine ätherische Öle handelt. Die Qualität wird leider nicht gesetzlich geregelt. Steht auf einem Etikett nicht der Zusatz, dass es sich beim angebotenen Produkt um eine 100 Prozent reine Qualität handelt, ist das Öl verdünnt oder sogar mit synthetischen Düften vermischt. Naturkosmetikläden vor Ort oder Online-Shops von Naturkosmetikprodukten, wie Bärbel Drexel, bieten hier die beste Möglichkeit, um reine ätherische Öle zu erhalten (siehe http://shop.baerbel-drexel.com/aromatherapie).
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